Mädchenschulen
Mädchenschulen sind schon seit vielen Jahrhunderten aus dem gesellschaftlichen Leben nicht weg zu denken. Vielfach wurden diese reinen Mädchenschulen von Nonnen geführt. Noch heute gibt es diese Klosterschulen bzw. reine Mädchenschulen, aber sie sind mittlerweile doch eine Seltenheit geworden ebenso wie die reinen Jungenschulen.
Bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren Mädchenschulen noch vermehrt im Rahmen der Geschlechtertrennung anzutreffen, zumal man Mädchen früher nicht die gleiche Ausbildung zuerkennen wollte wie Jungen. Aber diese antiquierte Ansicht konnte sich nicht halten und so sind die Mädchenschulen durch die zunehmende Modernisierung und Aufklärung heutzutage einfach nicht mehr zeitgemäß, zumindest was die „normalen“ Schulen angeht.
Aber noch heute haben gerade bei den höheren Schulen, also Gymnasien , die Eltern die Möglichkeit für ihre Töchter zu wählen, ob sie eher eine staatliche Realschule oder Gymnasium besuchen sollen oder in ein spezielles Lyzeum – also in eine Mädchenschule bzw. Mädchengymnasium – besuchen sollen.
Diese Schulform hat natürlich - wie alles im Leben - viele Vorzüge, aber auch einiges was dagegen spricht.
Nachteilig kann zum Beispiel sein, dass viele Mädchen nicht lernen können, sich gegen das andere Geschlecht durch zu setzen, dass sie in vielen Dingen sehr naiv und fernab von allem gelten können.
Mädchenschulen bieten zumindest für manche Eltern gerade in unserer heutigen unsicheren Zeit die Sicherheit, dass sich ihre Mädchen nicht durch Liebeleien in der Schule mit Jungen von ihrem Lernpensum abhalten lassen. Auch kommt in Mädchenschulen zum Tragen, dass Mädchen in ihrer Entwicklung immer ein wenig weiter sind als Jungen und eindeutig ohne die Ablenkung von Jungen wesentlich besser und intensiver lernen können. Die Mädchen können alles tun, also auch Sachen, die sonst vielleicht nur Jungen vorbehalten sind. Viele Eltern meinen ihren Töchtern mit dieser besonderen Art von Schule einen Gefallen zu tun, was es durchaus für manche Mädchen auch noch ist.
Ganz besonders in konservativ strukturierten Bundesländern wie etwa Bayern, gibt es hier in Deutschland eine sehr große Anzahl von Mädchenschulen, die wahlweise Realschulen und Gymnasien sind.
Diese Schulen unterscheiden sich kaum von den herkömmlichen geschlechtlich gemischten Schulen. Zahlreiche Möglichkeiten an verschiedenen Weiterbildungen werden geboten und auch der Unterrichtsstoff bleibt der gleiche. Es gibt aber auch genügend Mädchen, welche es als eine Schmach sehen auf eine solche Schule geschickt zu werden. Moderne Eltern sollten sich daher ganz genau überlegen ob dies wirklich sinnvoll ist.
Für die Schülerinnen kann eine solche Schule aber natürlich auch sehr bildungsfördernd sein. Schließlich wird man dadurch nicht von Pausenflirts und ähnlichem abgelenkt. Erst im Berufsleben wird es dann auf Weiterbildung und Seminare schwieriger, da man sich an die neue gemischt-geschlechtliche Situation erst gewöhnen muss. In der Regel stellt dies aber kein größeres Problem dar.
Selbstverständlich spielt auch auf Mädchenchulen die Hygiene eine sehr wichtige Rolle. Und so werden die Schülerinnen auch hier darauf hingewiesen ihre Schule sauber zu halten. In den meisten dieser Schulen sind täglich Putzfrauen unterwegs um vor allem die Toiletten zu reinigen und die Hansa Spültischarmaturen zum blitzen zu bringen. Schließlich kann es sich keine Schule leisten aufgrund von Hygienemangel kranke Schüler zu bekommen.
Das Lernniveau an Mädchenschulen ist selbstverständlich ebenso hoch, wie das an Jungenschulen. In jedem Fall wird es auch hier die eine oder andere Schülerin geben, die nicht in jedem Fach mit herausragenden Leistungen glänzt. Spezielle Nachhilfe Schulen sind in diesem Fall die Lösung. Denn hier ist es dank kompetenter Fachkräfte möglich, innerhalb einer relativ kurzen Zeit die individuellen Schulnoten zu verbessern. Mit guten Noten hat man es in der Tat einfacher, eines Tages den Traumjob zu ergattern.